TUNIBERG: Anregung, Austausch, Begegnung

Das erste Treffen der Tuniberg-Ortschaftsräte war ein Erfolg…

Nach der Wahl zu den Ortschaftsräten im vergangenen Jahr hatten einige der neu hinzugekommenen Ortschaftsrätinnen  und -räte den Wunsch geäußert, sich mit allen Kolleginnen und Kollegen aus den Tuniberggemeinden zu treffen, um sich kennenzulernen, sich auszutauschen und um unsere gemeinsamen Themen in der Lage als Randgebiet hinter dem schützenswertem Mooswald zu besprechen. Oberbürgermeister Martin Horn hatte den Ortschaften Mut gemacht und sie in ihrer Bedeutung gestärkt, was für uns ein weiterer Grund war, dieser Vorgabe einer “neuen Richtung” aus der Kernstadt Folge zu leisten. Die Themen waren zahlreich: Was uns alle am Tuniberg bewegt, was uns wichtig ist und wie wir als westliche “Randgebiete” mit den jeweiligen Fachämtern in der Innenstadt in Zukunft kooperieren werden.

Das erste Treffen fand am Donnerstag, den 30. Januar 2020 im Tuniberghaus Tiengen statt. Hierzu kamen über 40 Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräte von Munzingen bis Waltershofen nach Tiengen.

Zwei Tiengener Ortschaftsräte, Mirjam Krines und Christian Geißler, begrüßten die Teilnehmer und führten durch das vorbereitete Programm. Für die Tuniberggemeinden gab es sowohl kurzfristige als auch langfristige Themen gemeinsam zu diskutieren. Anregungen wurden schriftlich festgehalten. Schließlich standen sieben Themen auf Postern, auf denen jeder Teilnehmer seine Vorstellungen eintragen konnte.

Nach einem Vorschlag aus Waltershofen wird es im April zu einem weiteren Treffen kommen. Christian Geißler hat bereits ein Protokoll verfasst, das allen Teilnehmern inzwischen zur Verfügung steht.

 

Die Ortsverwaltung Tiengen.

Verkehrsprobleme in Tiengen

TIENGEN: Fast 50% Geschwindigkeitsübertretungen und Probleme mit der nicht akzeptablen Parksituation

Beinahe 50% aller Fahrzeuge sind in Tiengen zu schnell unterwegs. Das ist das Ergebnis von Messungen der Tiengener Ortsverwaltung an verschiedenen Messpunkten innerhalb unserer Ortschaft sowie an den beiden Umgehungsstraßen. Die Ergebnisse beruhen auf 24-Stunden-Messungen, die an verschiedenen Wochentagen durchgeführt wurden.

 

Sind wir Tiengener und die Bewohner der Umlandgemeinden, die Tiengen passieren, zu hektisch, oder sind wir nur schlecht getaktet? Wäre es nicht möglich, dass zumindest die Tiengener Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen, die vorgeschriebenen 30 km/h innerhalb der Ortschaft vorbildlich einzuhalten, damit wenigstens nur noch die Raser aus dem Umland für die schlechte Statistik verantwortlich sind? Auf jeden Fall werden wir von der Ortsverwaltung in Zukunft wieder verstärkt den Gemeindevollzugsdienst um Assistenz bitten.

 

Der ruhende Verkehr – das Parken – lässt in Tiengen sehr stark zu wünschen übrig.  Geparkt wird wild und ohne Rücksicht auf die StVO. Als Beispiel seien hier die Einmündungen von Etzmattenstrasse, Kapf, Im Maierbrühl und Kinzig genannt. Die Parksituation ist hier größtenteils nicht mehr akzeptabel, ebenso wie die permanente Missachtung der totalen Halteverbote in der Mengener Straße, Alte Breisacher Straße und Alte Rathausgasse.

 

Hier hilft nur noch eine Maßnahme: Abschleppdienst plus Strafmandat. Diese Maßnahmen werden im Augenblick überprüft und ab Februar angewendet.